What's for tea?: Englisch, wie es nicht im Schulbuch steht
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Macht Lust auf England!
von AA9XWFEC0YM6ODieses Buch war wirklich nett und kurzweilig zu lesen. Claudia Hunt berichtet auf sehr ansprechende Art und Weise über Land und Leute und diverse sprachliche Kuriositäten. Besonders reizvoll ist hierbei natürlich, dass sie selbst lange Zeit in England lebte und man sich darauf verlassen kann, dass man ein paar Insider-Tipps bekommt. Außerdem wird eindeutig der Ehrgeiz geweckt durch die vielen kleinen Tests, die nach den kurzen Kapiteln folgen. Macht einfach Spaß und Lust auf England. Bitte mehr davon!!!
herrliche Lektüre - amüsant und lehrreich zugleich!
von A17077N8KG2L50"What's for tea" ist eine leicht zu lesende Lektüre, in der es die Autorin geschickt versteht, dem Leser einfach mal so eben - mir nichts, dir nichts - wichtige umgangssprachliche Begriffe aus der englischen Sprache unterzujubeln. "Unterzujubeln" deshalb, weil sie die englischen Redewendungen und Begriffe fließend in ihre kleinen Geschichten eingebaut hat, so dass man beim Lesen gar nicht merkt, dass man schon wieder ein neues englisches Wort (oder eine neue Wendung) dazu gelernt hat.
Die netten Geschichten sind durchweg in einem angenehm leichten "Plauderton" gehalten und es ist nichts, worüber man groß nachdenken müsste. Es geht in der Hauptsache um die Vorliebe der Briten für ihren Tee und den ganzen Kult, der drumherum entstanden ist. Die englischen Begriffe werden bereits im Text als deutsche Übersetzung geliefert oder am Ende eines jeden Kapitels noch einmal näher erläutert. Nach jedem Kapitel gibt's einen kleinen Mini-Test, bei dem man überprüfen kann, ob etwas (oder besser, wieviel?) beim Lesen hängengeblieben ist. Wenn der Test nicht so gut ausgefallen ist, kann man in der Auflösung bequem nachschauen oder das Kapitel gleich noch mal lesen - ich empfehle auf jeden Fall, jedes Kapitel gleich zwei mal zu lesen. Erst dann bleiben nämlich mehr Begriffe und Wendungen hängen als dies bei nur einmaligem Lesen der Fall ist!
Ob die Redewendungen und umgangssprachlichen Begriffe tatsächlich dem heute praktizierten - modernen - Englisch entsprechen, kann ich auf Grund mangelnder Auslandserfahrung nicht beurteilen. Hier vertraue ich der Autorin voll und ganz. Claudia Hunt hat schließlich viele Jahre in Großbritannien gelebt und wird wissen, wovon sie spricht (oder vielmehr schreibt)...
Fünf Sterne für diesen vergnüglichen Lesegenuss und eine höchst unterhaltsame Lektüre, bei der man ganz nebenbei eine Menge lernt - ohne jede Mühe und Kraftaufwand.
Viel versprochen, wenig gehalten
von A3AQHYWFBQHCTGDer Untertitel ("Englisch, wie es nicht im Schulbuch steht") erhebt einen Anspruch, der nicht gehalten wird (werden kann). Selbst schon in den 70er Jahren, als ich zur Schule ging, lernten wir Alltagsenglisch und nicht nur Shakespeare. Auf den 174 Seiten Text dieses Buches erfährt der Leser also kaum etwas Neues. Die versprochenen Tests und Übungen entpuppen sich als simple Wiederholung des gerade Gelesenen und die "Handlung" ist nichtssagend und uninteressant. Und: Nein! Wir wollen nicht schon wieder etwas über die Boston Tea Party oder den Stammbaum des Königshauses erfahren!
Weitere Kritikpunkte: Claudia Hunt unterschlägt den Klassencharakter der englischen Sprache (gerade bei den Bezeichnungen der Mahlzeiten und den Wörtern für Toilette ist dieses unverständlich) und der Verlag hat das Buch schlampig bearbeitet (So stolpern wir dreimal über "speachless"!Hat es keiner im Verlag besser gewusst?).
Fazit: dieses Buch ist sein Geld nicht wert!